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Israel – zwischen Tradition und Moderne

Mittwoch, 31.01.2018 Flug nach Tel Aviv

Unsere Reise begann schon relativ früh da wir einen Flug ab Berlin Schönefeld gebucht hatten. Gegen Mittag startete dann unser Flieger nach Tel Aviv wo wir pünktlich 16:10 Uhr Ortszeit ankamen. Nach zahlreichen Fragen bei der Passkontrolle und einer gründlichen Gepäckuntersuchung sahen wir nun zum ersten Mal Tel Aviv mit unseren eigenen Augen.



Schnell mussten wir die multikulturelle Großstadt verlassen und unser Transfer brachte uns nach Jerusalem. Wir bezogen unsere Unterkunft und schon ging es auf die erste Erkundungstour in die Altstadt von Jerusalem wo wir den Tag bei israelischen Spezialitäten ausklingen ließen.

Donnerstag, 01.02.2018 Jaffa

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf nach Jaffa was südlich an das Zentrum Tel Avivs grenzt. Nach jüdischer Überlieferung wurde die Stadt von Noahs Sohn Japhet nach der Sintflut gegründet. In der Stadt angekommen begaben wir uns zum Standbild des Glaubens.



Die Statue zeigt drei biblische Szenen: den Traum Jacobs, die Opferung Isaaks und die Eroberung Jerichos. Unser Weg führte uns weiter in die Altstadt durch kleine Gassen mit Bars, Restaurants und Shops. An manchen Ecken verweilten wir und lauschten den Straßenmusikern. In einem kleinen Restaurant bestellten wir uns Fladenbrot und Hummus mit verschiedenen Beilagen.

Auf unserem Weg zum Meer kamen wir vorbei an den gusseisernen Kanonen die während einer Ausgrabung am Hafen gefunden wurden. Die Kanonen wurden von der Osmanischen Regierung im frühen 18. Jahrhundert importiert um die Stadt vor Überfällen von Beduinen, den Bewohnern der Wüste, zu beschützen. Die Kanonen standen auf den Stadtmauern bis diese in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einstürzten.

Am Strand gingen wir einige Meter, hielten unsere Füße in das warme Meerwasser, sammelten Muscheln und genossen den Sonnenuntergang mit Blick auf das 1654 errichtete Franziskanerkloster St.-Peter. Das Kloster wurde während des 18. Jahrhunderts zweimal zerstört. Der heutige Bau stammt aus dem Jahre 1894 und orientiert sich am Stil des Neobarocks. Wie im Fluge verging nun auch der 2. Tag und wir freuten uns schon auf die morgigen Erkundungen.

Freitag, 02.02.2018 Israelische Mauer und die Geburtskirche Jesus

Heute ging unser Ausflug nach Bethlehem die Stadt die zu dem Palästinensischen Autonomiegebiet gehört. Bei der Einfahrt nach Bethlehem wurden wir von einer Friedenstaube, ein Graffiti des berühmten Künstlers Banksy, begrüßt. Wir besichtigten die israelische Sperranlage die mit vielen Stencils, Graffitis, Bildern und Portraits von Freiheitskämpfern und verschiedenen Schriftzügen die von Aktivisten aus der Gegend und Künstlern aus der ganzen Welt gezeichnet wurden. Sie alle wollen mit den Kunstwerken ein Zeichen für den Frieden setzen. Wir besuchten auch das Museum das sich mit der Geschichte des Israelisch-Palästinensischen Konflikts umfassend auseinandersetzt.



Am späten Nachmittag besuchten wir die Geburtskirche Jesus, der Ort, wo Jesus von der Jungfrau Maria geboren wurde. Rund um die Geburtsgrotte gibt es noch viele weitere Grotten die an den heiligen Hieronymus erinnern. Im Inneren der Kirche erwarteten uns prunkvolle Altare und biblische Bilder. Neben der Geburtskirche hatten auch die Franziskaner ihren eigenen Konvent und Kirche, die der Märtyrerin Katharina geweiht ist. Schon brach die Dunkelheit heran und wir fuhren zurück in unsere Unterkunft nach Jerusalem.

Samstag, 03.02.2018 Nationalpark Masada

Heute führte uns unser Weg in den Nationalpark Masada der seit 2001 zum Weltkulturerbe gehört. Masada war die letzte Zufluchtsstätte jüdischer Freiheitskämpfer gegen die römische Armee. Die tragischen Ereignisse der letzten Tage der Freiheitskämpfer machen die Festung Herodium zu einem Symbol jüdischer Kulturidentität und zu einem Symbol für den Kampf der Menschen gegen Unterdrückung und für die Freiheit.

Die Festung am Südwestende des Toten Meeres ist heute Teil des Nationalparks. In dem Nationalpark besuchten wir auch die Festung Masada die von Herodes errichtet wurde. Sie sollte ihm als Zufluchtsort vor seinen jüdischen Feinden und Kleopatra dienen. Letzen Endes war Herodes nur einmal auf der Festung – nicht flüchtend.



Mit der Seilbahn ging es für uns vom östlichen Eingang rauf zur Festung und während der Fahrt konnten wir den wunderschönen Ausblick genießen. Runter ging es bei strahlenden Sonnenschein zu Fuß. Die Rückfahrt nach Jerusalem führte uns immer entlang des Toten Meeres wo wir an einer Stelle noch zum Baden stoppten. Wir erlebten im Wasser mit dem größten Salzgehalt der Erde das Gefühl der Schwerelosigkeit sowie ein Gefühl für Haut und Sinne.

Sonntag, 04.02.2018 Altstadt von Jerusalem, Klagemauer, Tempelberg

Die Klagemauer auch bei den einheimischen unter Kotel Hama´aravi bekannt ist 48m lang und 18m hoch und das bedeutendste Heiligtum der Juden. Hier versammeln sich Touristen, Pilger und Juden, die beten oder kleine Zettel mit Fürbitten zwischen die Mauersteine stecken. Die Klagemauer war früher die Westliche Stützmauer des Herodianischen Tempels der im Jüdischen Krieg von den Römern zerstört wurde.

Danach gingen wir durch das Maghrebinertor um zum Tempelberg zu gelangen. Der alte Tempelplatz ist das bedeutendste islamische Heiligtum nach Mekka und Medina. Hier sind Judentum, Christentum und Islam so eng verbunden wie sonst nirgends. Nach islamischer Glaubensvorstellung ritt der Prophet Mohammed von da, mit seiner Stute in den Himmel.



Auf dem Tempelberg besuchten wir den Felsendom, der älteste Sakralbau des Islams. Dieser wird nicht als Moschee angesehen sondern als Schrein. Während der Renovierung 1958 wurde die 33m hohe Holzkuppel mit 8kg Blattgold verziert.  In der Nähe des Felsendoms befindet sich auch die Al-Aqsa Moschee, die drittwichtigste Moschee des Islams und die größte Jerusalems mit Platz für 5000 Gläubige.

Nun hieß es Abschied nehmen von Jerusalem und dem schönen Israel. Der günstige Shuttletransfer brachte uns zum Flughafen und wir flogen zurück nach Berlin. Eine erlebnisreiche Reise ging zu ende die wir aber gern jedem weiterempfehlen können.

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