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St. Petersburg – goldene Zarenmetropole an der Newa

Dienstag, 05.06.2018 Flug via Frankfurt nach St. Petersburg Pulkovo

In den frühen Morgenstunden machen wir uns aus Dresden via Frankfurt auf den Weg nach St. Petersburg, wo wir um 13.20 Uhr Ortszeit ankommen.

Nach einem zügigen Check in beziehen wir unsere Zimmer, kommen in Ruhe an und gehen später auf erste Erkundungstour.
In der nahe gelegenen Bank SIAB können wir Euro in Rubel eintauschen. Es ist ganz simpel, jeder zieht eine Nummer die anschließend, sowohl in Russisch als auch in Englisch aufgerufen wird. Die meisten tauschen Bargeld, aber Geldautomaten sind auch vorhanden.

Danach spazieren wir zur nahegelegenen Metrostation „Moskowskije Vorota“. Hier können wir mit Linie 2/blaue Linie in nur 4 Stationen das Zentrum mit der Stadion „Newsky Prospekt“ erreichen. Ganz in der Nähe unseres Hotels befinden sich auch ein Supermarkt, das Cafe „Stolle“, in dem man gut und preiswert speisen kann, sowie andere kleine Geschäfte.

Mittwoch, 06.06.2018 Stadtrundfahrt mit Peter-Paul-Festung

Peter der 1. hat im Jahre 1703 die Stadt nach seinem Schutzheiligen benannt, dem Apostel Simon Petrus. 1914, nach Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde der Stadt der Name Petrograd gegeben und anschließend im Jahre 1924 nach Lenins Tod zu Ehren Lenin der Name Leningrad. Als im Jahre 1990 die Sowjetunion zerfiel, erhielt die Stadt nach einer Volksabstimmung den Namen St. Petersburg zurück und heißt auch heute noch so.

St. Petersburg hat heute ca. 5 Millionen Einwohner und ist nach Moskau die zweitgrößte Stadt Russlands.
Die goldene Metropole an der Newa, wo der Fluß in den Finnischen Meerbusen mündet liegt auf 42 Inseln. St. Petersburg besitzt über 400 Brücken, die gesamte Innenstadt ist geschützt, deshalb dürfen keine Neubauten entstehen.


Meistens sind Plätze, Brücken und andere Bauwerke nach bekannten Akademikern und Baumeistern benannt.
Bei unserer Stadtrundfahrt geht es entlang der Newa und wir sehen sehr schöne Brücken, private Paläste und Adelshäuser bis wir am Newsky Prospekt der bekannten Einkaufsstraße ankommen.
An der U Bahn Stadion Newsky Prospekt befindet sich das größte und älteste Kaufhaus der Stadt, dass Gostyni Dwor. In der unteren Etage befindet sich auch die U Bahn Stadion „Newsky Prospekt“. Des Weiteren findet man heute auf dem Newsky Prospekt zahlreiche Museen und Cafe’s.
 
Weiter geht unsere Stadtrundfahrt vorbei am Hotel Grand Europa, dem ältesten und sehr komfortablen Hotel von St. Petersburg.

Unsere erste Fotopause machen wir auf dem Platz der Künste, direkt an der Auferstehungs-kirche auch als Blutskirche bekannt, gelegen.

Danach geht unsere Stadtrundfahrt weiter vorbei an einer schönen katholischen Kirche, sehr schön restaurierten Modehäusern bis zum Anfang des Newsky Prospekt mit der goldenen Spitze der Admiralität.
Wir legen noch 2 Fotostopps ein, zuerst am Isaac Platz mit der bekannten Kathedrale und anschließend an der Nikolaus-Marine Kathedrale. Die Isaac Kathedrale ist das Wahrzeichen von St. Petersburg und man kann die 102 Meter hohe Kuppel schon von weitem sehen. Geweiht wurde die Kathedrale nach ca. 40 Jahren Bauzeit am 30. Mai 1950 zu Ehren des Geburtstags von Peter dem I. Die Isaaks Kathedrale ist das viert höchste Gebäude der Welt und heute russisch orthodoxe Kirche, die ca. vierzehn tausend Menschen beherbergen kann.


Danach sind wir in der Nikolaus-Marine Kathedrale und erleben einen orthodoxen Gottesdienst und  können dann das strahlende Blau der Kathedrale mit den fünf vergoldeten Kuppeln noch von außen fotografieren.

Unser Weg führt uns weiter entlang des Katharinenkanals und der Löwenbrücke. Hier gibt es viele Villen mit Privatwohnungen, die nach dem Zerbruch der Sowjetunion entstanden sind. Wir sehen das heutige Verwaltungsgericht und das Rathaus, welches sich gegenüber dem Denkmal von Peter dem Großen befindet.

Wir fahren über die Basilius Insel vorbei an der Akademie der Künste und dem Winterpalast, indem sich heute ein Teil der Eremitage befindet.
Gegen Mittag erreichen wir die Peter-Paul-Festung, welche auf der Haseninsel  mit nur 16 Quadratkilometer Fläche liegt. Am Gründungstag von Petersburg im Jahre 1703 wurde diese Festung angelegt. Wir besichtigen die Kathedrale, das mit 122,5 Meter höchste Gebäude der Festungsanlage. Die Kathedrale wurde bis zum Jahre 1764 im westeuropäischen Stil erbaut. Sie bietet sehr viel Licht und man kann symbolisch über der Erde angelegte Gräber bewundern. Die Toten sind allerdings unter der Erde, wie es die russisch orthodoxe Kirche vorschreibt. Begraben sind hier unter anderem Peter der Große, seine zweite Frau Katharina, sowie Elisabeth, die Tochter von Peter dem Großen.

Heute ist die Kathedrale ein Museum in dem an wichtigen Feiertagen allerdings auch Gottesdienste gehalten werden.
Von der Festung aus gibt es jeden Tag 12 Uhr einen Kanonenschuss zum Meer. Diese Tradition hält seit 1957 an und sollte als Schutz dienen.

Nach dem Abendessen steht uns eine lange Nacht bevor, denn gegen 23.55 Uhr fahren wir ab zur Night Tour. Wir genießen die wunderschön beleuchtete Stadt und unser erster Fotostopp ist am Four Seasons Hotel, einem Luxushotel der Stadt ganz in der Nähe der Eremitage.
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Weiter geht die Lichterfahrt vorbei am Schloßplatz mit Alexandersäule, benannt nach Alexander dem Ersten bis zur Schloßbrücke, die schönste Brücke der Stadt, welche um 1.10 Uhr hochgezogen wird. Für viele St. Petersburger und natürlich auch für die Besucher der Stadt ist es ein Erlebnis mit viel Beleuchtung und Musik. Ca. 10 Minuten später wird die rechts davon gelegene Dreifaltigkeitsbrücke geöffnet und anschließend noch 18 weitere Brücken immer von links nach rechts, so daß man schon im Sommer die Zeiten beachten muß, falls man Nachts die Newa überqueren möchte, denn das könnte schon manchmal einen Umweg bedeuten.

Spät aber erlebnisreich geht unser zweiter Tag in St. Petersburg zu Ende und wir sind auf morgen gespannt.

Donnerstag, 07.06.2018 Eremitage und Bootsfahrt

Heute beginnt unser Tag in St. Petersburg etwas später.
Bei Sonnenschein und ca. 15 Grad fahren wir mit dem Bus direkt zum Winterpalais.
Hier befindet sich eines der größten Kunstmuseen der Welt, die Eremitage, die im Winterpalais beginnt und über 5 Gebäude verteilt ist. Die Gebäude sind miteinander verbunden. Im 2. Gebäude befindet sich die kleine Eremitage und im 3. die alte Eremitage.

In dieser Ausstellung kann man zwei Gemälde von Leonardo da Vinci bestaunen, insgesamt gibt es auf der ganzen Welt nur vierzehn davon. Weiter geht unsere Führung durch das 4. Gebäude. Über eine gut erhaltene Galerie mit sehenswerten Deckenbögen erreichen wir das Theater, das auch heute noch für Vorstellungen geöffnet ist.

Im 5. und letzten Gebäude der Ausstellung befinden sich unter anderem zwei originale Gemälde von Raffaello aus dem 15. Jahrhundert, sowie Gemälde von Bernardo Bellotto, der für seine Gemälde von vielen italienischen Städten, aber auch von nahegelegenen Städten unserer Region bekannt ist. So bestaunen wir das Gemälde vom Neumarkt in Dresden aus dem 18. Jahrhundert.


Zum Ende der Führung besichtigen wir noch den Saal mit Malereien von Snyders aus Flandern und von Rubens. Beide gestalteten einen Teil der Gemälde gemeinsam, so daß diese einen besonderen eigenen Stil haben. Die Eremitage gründete Katharina die Große im Jahre 1764 in dem sie von bekannten Malern wie zum Beispiel Rembrandt, Rubens oder Leonardo da Vinci eine große Sammlung von Bildern erwarb. Sie blieb hier lange Zeit gern allein, deshalb Eremitage – ein Ort der Einsamkeit. Heute ist das Museum eines der beliebtesten der Stadt.

Um jedes Exponat im gesamten Komplex, angefangen von Winterpalast, kleine Eremitage, alte Eremitage, Eremitage-Theater und neue Eremitage nur einige Minuten bestaunen zu können, sagt man, sind es ca. 21 Kilometer und man  braucht zu Fuß ca. 8 Jahre.

Nach dieser interessanten Führung, bei der uns in nur 2,5 Stunden ein guter Einblick gegeben wurde, spazieren wir zum nahegelegenen Ufer der Newa.
Dort erwartet uns schon ein Boot, das uns auf den bekanntesten Wasserstraßen der Stadt, wie Newa, Fontanka und Moika passieren lässt. Vorbei an prächtigen Bauten, durch Brücken und reizvolle Kanäle genießen wir die Stadt vom Wasser aus.

Am Abend besuchen wir die Ballettaufführung von "Schwanensee" im Alexandrinsky Theater.

Freitag, 8.06.2018 Ausflug nach Peterhof mit Mittagessen

Am heutigen Tag führt uns unsere Reise in das russische Versailles nach Peterhof.
Durch Strelna, einem bekannten Vorort der Stadt, welcher durch die schöne Landschaft und großartige Schlossparkanlage  aus dem 19. Jahrhundert überzeugt, gelangen wir nach ca. 50 Minuten Busfahrt nach Peterhof.

In Peterhof leben heute über 100.000 Menschen, die Stadt besitzt Schulen, Krankenhäuser und Universitäten. Da die Ausbildung in Europa zu teuer ist, studieren hier viele Studenten aus China. Peter der I. gründete den kaiserlichen Landsitz Peterhof, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts eingeweiht wurde. In den Sehenswürdigkeiten zeigen sich die Talente von hervorragenden Architekten, Bildhauern, Brunnenmeistern und Gärtnern aus verschiedenen Epochen
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Wir besichtigen das Zentrum mit dem großen Palast, der „Kronresidenz“ der russischen Zaren und bewundern die Pracht der Innenausstattung.
Danach begeben wir uns von der Terrasse aus zur großen Kaskade, eine riesige Brunnenanlage. Interessant zu wissen ist, daß die Fontänen der Springbrunnen ohne Pumpen funktionieren. Es werden die oberhalb liegenden Teiche genutzt um die Brunnen mit Wasser zu versorgen. Nur die unterschiedlichen Durchmesser der Rohre bestimmen die Höhe und Größe der verschiedenen Fontänen. Über einen sehr schön angelegten Kanal gelangt das Wasser anschließend in die Ostsee.

Wir genießen die Aussicht auf den ca. 15 Hektar großen oberen Garten, dem sich später der untere Garten anschließt. Vorbei an prächtigen Brunnen und Kaskaden wie „Schachbrett, Römischer Brunnen, Pyramide und Sonne“ und einige mehr, gelangen wir zum Palast „Monplezir“ direkt am Finnischen Meerbusen gelegen.

Dieser Palast wurde auf persönlichen Befehl von Peter dem I. gebaut und somit ging für ihn ein Wunsch in Erfüllung, eine Residenz direkt am Meer.
Wir genießen den Blick über das Meer und wir haben heute sehr gute Sicht bis nach St. Petersburg.

Wir lassen unseren Tag bei einem reichhaltigen Lunch in einem landestypischen Restaurant , wo wir mit viel Gastfreundlichkeit empfangen werden, ausklingen.

Samstag, 9.06.2018 Isaakskathedrale – Blutskirche -  Puschkin

Heute werden wir zuerst zwei russisch-orthodoxe Kirchen mit unterschiedlichster Bauweise besichtigen.

Der Name der Isaakskathedrale stammt vom heiligen Isaak, den Peter der I. verehrte, da der Kaiser am Gedenktag des Heiligen, am 30. Mai geboren wurde. Ca. 40 Jahre wurde die Kathedrale gebaut und Mitte des 19. Jahrhunderts fertiggestellt. Die Kathedrale ist über 100 Meter hoch und steht auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern.
Am Eingang bewundern wir die 48 Säulen aus Monolit. Jede einzelne ist 114 Tonnen schwer und wurde in reiner Handarbeit aufgestellt, was wir später in einem interessanten Video sehen.
Den Innenraum der Isaakskathedrale erleben wir bei einer ausführlichen Führung. Zwischen den zehn mächtigen Säulen begutachten wir viele Gemälde und Mosaike. Letztere sind vorwiegend aus kleinen Glasstückchen in aufwendiger Arbeit gefertigt. Bedeutend sind auch die drei mächtigen Bronzetüren, die in das Innere führen.


Weiter geht es zur Blutkirche, auch bekannt als Auferstehungs- oder Erlöserkirche, direkt am Marstallplatz. Diese Kirche besticht schon von außen durch seine bunten Türme aus der Epoche von Peter dem I. Hier war Kaiser Alexander der II. einem Verbrechen zum Opfer gefallen, daher der Name.


Im Inneren finden wir die Tradition der altrussischen Baukunst verbunden mit Mosaiken, sowie Schnitzereien aus den verschiedensten Marmorarten. In über 27 Jahren wurde die Kirche aufwendig restauriert und kurz vor der Jahrtausendwende wiedereröffnet. Die Kirche, welche heute ein Museum ist sollte zum Pflichtprogramm in St. Petersburg gehören.

Nach einer Mittagspause am Newsky Prospekt geht es weiter zur Sommerresidenz der Zarenfamilie, nach Puschkin. Zarskoje Selo, wie der alte Name von Puschkin ist hat heute ca. 200.000 Einwohner und besitzt eine landwirtschaftliche Universität, sowie viele Museen.

Bei viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, aber mit etwas Stau erreichen wir die Stadt Puschkin.

Wir besichtigen einen Teil der Prunkzimmer von Katharina der I. und unser Staunen nimmt kaum ein Ende.
Den Höhepunkt erleben wir im Bernsteinzimmer, welches erst 1978 als Nachbildung gestaltet werden konnte, da viele Schätze während der Besatzung vermutlich nach Königsberg verschwunden sind.
Den Ausklang des Tages bildet ein russischer Abend mit Wodka, Wein und einem reichlich gedecktem Tisch mit typisch russischen Speisen und russischer Folklore, sowie der typischen Gastfreundschaft.
So lassen wir den letzten Tag mit interessanten Gesprächen gemütlich ausklingen.

Sonntag,10.06.2018 Heimreise

Heute heißt es nach einem letzten Frühstück Abschied nehmen von der Stadt im Venedig des Nordens.
Da wir uns erst am Nachmittag auf den Weg zum Flughafen machen müssen, entscheiden wir uns die ältesten Metro Stationen zu besichtigen. So fahren wir für nur 45 Rubel 2 Stationen bis zum Technologischen Institut.
Bereits schon beim Umsteigen sehen wir in den Metro Stationen viele russische und sowjetische Ehrungen. Wir fahren weiter nach Avtovo der ältesten und schönsten Metro Station. Die Säulen sind verglast, da aber damals das Glas nicht ausreichend war wurde es durch Marmor ergänzt welcher später gegen Glas ausgetauscht werden sollte. Dies ist allerdings nie geschehen. 


Am Ende der Station bestaunen wir ein wunderschönes Mosaik, welches die Leningrader Blockade im 2. Weltkrieg darstellt. Danach geht es weiter entlang der roten Linie zum Ploschad Vosstaniya, die Station die nach dem hier befindlichen Platz, dem Platz des Aufstandes, benannt wurde. In den Jahren 1917/1918 gab es hier sehr viele Demonstrationen und Aufstände.

An dieser Station befindet sich auch der Zugang zum Moskauer Bahnhof, von dem aus man in nur 4 Stunden bequem Moskau erreichen kann. Unser letzter Ausstieg wird an der Pushinskaya Zwenigrodskaya sein. Hier ist auch der Umstieg zur Linie 5 und am Ende der oberen Etage ein aufwendiges Mosaik mit den ersten Soldaten des Regiments zur Zeit der Herrschaft von Peter dem Großen.

Mit vielen Eindrücken dieser wunderbaren Stadt fliegen wir wieder via Frankfurt nach Hause.

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